Albun Suthal
Albun Suthal
Name: Albun Suthal
Alter: 25 Jahre
Rasse: Halbelf, dem Stamm der Marguai entstammend
Geschlecht: Männlich
Augen: stechendes Grün
Haare: schulterlang, grau-weiß und meist offen getragen
Größe: ca. 175 cm
Statur: zierlich und gewandt, doch muskulös mit fein geschnittenen Gesichtszügen
Glaube: Syrthan
Gesinnung: rechtschaffen böse
Charakter: zurückhaltend aber nicht auf den Mund gefallen, mitunter unorthodox und überraschend handelnd, zu seinen Freunden freundlich, loyal und hilfsbereit, liebt den Kampf und verhält sich
- in diesem gnadenlos, ist ansonsten im Umgang stets höflich
Besonderheiten: besitzt die Fähigkeit sich in eine Eule zu verwandeln, eine Gabe Xzarrus` mit unvermeidbaren und in Bezug auf die Gesinnung ungeliebten Erfordernissen zur Lebenserhaltung
Kleidung: Leichte, eingefärbte und so in der Wildnis unauffällig machende Stoffe oder eine graue lederne Rüstung
Ausrüstung: zwei über den Rücken geschnallte Schwerter, ein schwarzer Magierstab sowie einen unter dem Umhang verborgenen Dolch, den er nur selten zeigt
Handwerk: aus gildeninternen Erfordernissen arbeitet Albun im Forst sowie in der Konstruktion und hat daher gelernt hilfreiche Gegenstände anzufertigen
- ~~ Der schnelle Tod ~~
Manche sagen die Marguai, eine kriegerische Halbelfen-Rasse, seien eine Schöpfung der Elascar, denn die Halbgötter benötigten während des Krieges um die Macht fügsame Soldaten.
Andere behaupten Hryuran der Zornige habe in der alten Zeit von den Altvorderen des Stammes Besitz ergriffen und den Irrsinn in sie getragen. Ein Irrsinn, welcher sich auch in den folgenden Generationen auswirke, seien die Marguai doch vom Wahn des Blutes und des Krieges beseelt. In diesem Zusammenhang macht auch das Gerücht die Runde, dass der Stamm erst später entstand und der Kampfwahn der Ältesten auf die Gräuel durch die Forschungen Surisarn Ur’tiufals zurückzuführen ist, der sie ausgesetzt waren.
Eine vierte Legende will Glauben machen, dass die Marguai einst Sceral anbeteten. Sie wandten sich jedoch ab, nachdem Krandolleigh die Sterblichen verriet und ihr Flehen um Unterstützung gegen die Elascar trotz allergrößter Not durch die Götter ignoriert wurde. Seitdem bekämpfen sie die alte Ordnung mit aller Macht.
Wie auch immer der Stamm entstand, Einigkeit besteht darüber, dass es sich um herausragende und gefürchtete Krieger handelt, die heutzutage ihren Lebenszweck immer mehr darin sehen, für die neue Ordnung zu streiten. Die Heimat der Marguai liegt in einem zerklüfteten Bergmassiv im Osten des Landes. In den Tälern finden sich dichte Wälder, von kleinen Flüssen und Bächen durchzogen. Städte oder Siedlungen nennt der Stamm nicht sein eigen. Auch heute noch, nach dem Fall der Elascar, leben sie feldlagerähnlichen Befestigungen, die nur wenige Wochen am gleichen Ort bleiben. Ihr Dasein für den Kampf beginnt bereits im Alter von sechs Sommern. Sie treten eine Ausbildung an, welche die Schwachen scheitern lässt. Mehrere Jahre erlernen sie Waffen- und Wildnisfertigkeiten. Im zehnten Winter ihrer Lehrzeit unterziehen sie sich einer Prüfung. Auf sich alleine gestellt sterben sie dabei oder werden zum Krieger.
"Hast Du einen Marguai besiegt, so durchbohre sicherheitshalber sein Herz oder trenne ihm den Kopf von den Schultern. Denn so lange noch ein Funken Leben in ihm ist, wird er danach trachten, Dich zu töten. Sie kämpfen bis in den Tod und kennen kein Erbarmen, weder gegen sich noch andere. Ich habe an Seite der Marguai gegen die Horras gestritten. Es war ein Blick in das dunkle und schreckliche Herz des Krieges." Überliefertes Zitat des Kriegsherren Grimbur Gloimison, anno 672, während des Bürgerkrieges
Albun Suthal ist einer jener Halbelfen, welcher vom Stamm die Erlaubnis erhielt, seine Bestimmung außerhalb der heimischen Gefilde zu erfüllen. Er ist ein hübscher und harmlos aussehender junger Bursche mit hellen und über die Stirn fallenden Haaren. Er trägt ein Schwert, einen Dolch sowie einen schwarzen Magierstab mit einem zur Farbe der Augen passenden Stein. „Lil qee'lac stea“ nennt man ihn seit seiner Kriegerprüfung bei den Marguai, was angeblich „Schneller Tod“ bedeutet. Wie vieles an den Marguai ist auch die Herkunft dieser, in Enduria weitgehend unbekannten, Sprache rätselhaft.
- ~~ lil qee'lak steea ~~
Geschichten:
Geschichten & Legenden „Die Epen der Marguai“
Was sich Wanderer erzählen... „Auf dunklen Wegen“, „Roter Schnee“
Gildenanzeiger „Im Schoß der Dämmerung“
Die Person hinter Albun Suthal spielt auch die Charaktere Talamor Mirinsohn, Talamor und Quicksilver