Balgar Noldor
Balgar glaubt an die 10 Götter dieser Welt, denn er verachtet jeden Einzelnen von ihnen. Warum das so ist, wird er keinem Fremden auf die Nase binden. Doch seid unbesorgt, er ist ein Mann der Ehre und zumindest was den Kampf angeht, wird er nie seinem Feind hinterrücks die Klinge in den Rücken rammen, zumindest solange dieser selbst ein Mann der Ehre ist.
Über Balgar gibt es nicht viele Geschichten mit denen er seine Vergangenheit so ausschmücken könnte das sie wie eine spannende Abenteuergeschichte wirkt. Er stammt wie wohl die meisten Dunladaner aus Eleorath und trat schon mit dem Alter von 11 der Stadtwache Eleoraths bei und schon im Alter von 16 Jahren war er zumindest unter den Rekruten der Arme Donkar Malkins kein Unbekannter. Nach vielen Schlachten und Hetzjagden auf die Räuber dieses Landes im Namen des Königs wurde er sogar am 11. Dervon 732 nach den Bruderkriegen zum Hauptmann der Stadtwache befördert und bereits 3 Jahre später im Alter von 42 für seinen Mut bei der Verteidigung des Umlandes gegen Räuber ausgezeichnet. Doch war er unter seinen Männern und den meisten hochrangigen Mitgliedern der Königlichen Arme eher unbeliebt, vielen denen seine Methoden zu Hart und Altmodisch erschienen war er sogar ein Dorn im Auge und so stürzten sie sich gegen ihn in einen Privatkrieg. Einige Intrigen und einen sehr erfolgreichen Rufmord später fand er sich im Jahre 743 ,von allen Ämtern enthoben wieder. Das genau Datum wissen wohl nur die, die ihn in Ketten gelegt ins nächste Militärgefängnis brachten in dem er die nächsten 10 Jahre auf seine Entlassung warten musste.
Captain Noldor so nennt man ihn. Als Gründer und ehemaliger Leiter der Freidenker Marine übernahm Balgar die Kontrolle über die Seraphin, ein Kriegsschiff der Marine. Als die Marine sich allerdings gegen Balgars Pläne stellte verließ er den sicheren Heimathafen und brach alle Verbindungen zur Marine ab. Noch Heute segelt das Schiff über die Meere Dunladans, doch ist es für ihn nicht mehr als ein Zufluchtsort, der meist irgendwo weit im Norden vor Anker liegt.
Durch elfisches Blut jung gehalten, vermag es wohl niemand sein richtiges alter zu schätzen. Meist schätzt man ihn auf 35 bis 40 Jahre und nur sein Haar das über die Zeit jegliche Farbe verloren hat ist für seine Freunde eine Erinnerung daran das der Halbelf wohl schon mit den Großeltern einiger Menschen hier in die Schlacht gezogen ist. Ansonsten ist sein Äußeres mit seiner hellen Haut und den blau, grünen Augen eher unauffällig. Außerhalb der Schlacht trägt er meist eine braune Weichlederhose sowie einen Braunen Mantel, der seine übrige Kleidung verdeckt. In der Schlacht hingegen schwört er auf eine Rüstung gemischt aus Leder und Platte um sich gut zu schützen ohne, aber seine Beweglichkeit einzugrenzen. Seine Bewaffnung besteht aus einem Langschwert und einer normalen Armbrust, früher legte er zwar Wert auf dne Kampf mit Säbeln, doch zeigte ihm der Hammer eines Gegners das diese Waffen in einem richtigem Kampf oft nutzlos sind. Sucht man nach einem besonderem Merkmal, so ist es sein alter Siegelring, welcher zwar das Zeichen Malkins trägt, für Balgar aber eine ganz andere Bedeutung hat.
Balgars Schiff ist die Seraphin, das wohl gefährlichste unter den Kriegsschiffen der Freidenker Marine. Es ist aus dunkler Eiche gefertigt und von den Konstrukteuren und Ingenieuren der Marine so konstruiert das es selbst durch flacher Gewässer mühelos Segeln kann. Bewaffnet ist es mit insgesamt 8 Balllisten, welche je nach bedarf in kürzester Zeit demontiere oder wieder montiert werden können. Zumindest wenn man die Technik dahinter versteht. Das Schiff ist im großen und ganzen in 3 Decks unterteilt. Das Unterdeck in dem sich die Küche, Schlafquartiere der Mannschaft und das Lager befinden. Das Deck, die wohl größte ungeteilte Fläche des Schiffes und das Oberdeck, mit einer Kajüte für den Kapitän selbst sowie einer weiteren für Offiziere und Gäste, das Stuerrad befindet sich vor der Tür zur Kapitänskajüte mit blick aufs Oberdeck. Das Banner Captain Noldors sind zwei Sicheln, welche sich am Griff kreuzen, allerdings mit den Klingen voneinander weg zeigen.