Randulf

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Randulf Isolfur - Stürmender Wolf des Nordens

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Rasse: Mensch des Nordens

Alter: er befindet sich zu Beginn seines 20. Lebensjahres, womit er unter seinesgleichen das Alter eines vollwertigen Mannes erreicht hat...

Herkunft: aus den kalten und erbarmungslosen Ebenen und Gebirgen des hohen Nordens...

Größe: er dürfte unter Menschen eine sehr stattliche Größe einnehmen

Haar: überschulterlanges blondes, leicht welliges Haar

Glaube: Im allgemeinen wird von den Kriegern des Nordens Metarian - Gott des Krieges und der Ehre - angebetet... doch im Clan der Eiswölfe gab es einst ein Ritual, welches an jedem Neugeborenen vollzogen wurden, bei dem das Mal des Kordan - Gott des Feuers und des Wahnsinns - übertragen wurde. Dieses Mal verleiht den Mitgliedern des Eiswolfclans sich in ausweglosen Situationen in die Beserkertrance zu versetzen, in welcher sie unmenschliche Kräfte von Kordan erhalten, aber nicht mehr zwischen Freund und Feind in ihrer Raserei unterscheiden können.

Kampfkünste: Im Clan der Eiswölfe, zu welchem er und seine Familie gehörte, war es seit Generationen Tradition, dass der erstgeborene Sohn in die Künste des Axtkampfes eingeweiht wird... durch das harte und erbarmungslose Training, welches er unter seinem Großvater absolvierte, wurde er zu einem der besten Kämpfer seines Clans und beherrscht die Axt nunmehr nicht nur als rohes Kriegswerkzeug, sonder als das Zeichen seines Clans und seiner selbst... Er schwingt die Axt nicht nur mit grober Gewalt, wie es die Zwerge tun, sondern wirbelt sie anmutig mit ungesehener Leichtigkeit.

Handwerk: Durch sein besonderes Geschick im Umgang mit der Axt entschloss er sich, das Handwerks des Holzers auszuüben... Und das fällt ihm letztendlich auch nicht schwer, da die Bäume Palandurs bei weitem nicht so widerspenstig sind, wie jene aus dem hohen Norden, Randulfs einstiger Heimat.

Geschichte (vor Endurias): Randulfs Familienblutslinie reicht bis zu den frühen Anfängen des Eiswolfclans, an deren Gründung seine Vorfahren direkt beteiligt waren. Die Gründung war ein Resultat des über lange Zeit herrschenden Ahnenkrieg, bei dem viele der alten Clans zerschlagen wurden, sodass sich nunmehr neue Bündnisse und Clans sich bildeten, als die Situation begann sich zu beruhigen. Der Eiswolfclan war ein Zusammenschluss der übrig gebliebenen Erd-Druiden des einstigen Eisadlerclans und den tapferen Kriegern des Wolfklauenclans, deren Mitglieder Randulfs direkte Vorfahren darstellen… Fortan erkämpfte sich der Eiswolfclan eine Position als mächtiger, aber dennoch zurückhaltender Clan der sich von den neu entfachten Konflikten der neuen Bündnisse und Clans distanzierte… Dennoch war die Stärke der Eiswölfe bei den anderen bekannt und geachtet. Als sich jedoch der Blutbärenclan nach vielen Jahrzehnten nach und nach über den anderen Clans erhob und begann sich mehr und mehr Land einzuverleiben, wurden die Eiswölfe zum direkten Ziel der brutalen Machtgier der Blutbären… Zu diesem Zeitpunkt erreichte Randulf sein 15. Lebensjahr und musste somit in den verborgenen Wäldern des Nebels seine Reifungsprüfung bestehen. Er wusste dabei aber nicht, dass der Abschied von seiner Mutter und seinen Geschwistern das letzte Mal sein wird, an dem er sie zu Gesicht bekommt, denn kurz nachdem er auszog die Prüfung zu bestehen, da erfolgte auch schon der vernichtende Überraschungsangriff der Blutbären, sodass er sein Dorf nur noch brennend und niedergemetzelt auffinden konnte… Bei dem Angriff wurde keine Rücksicht auf Kinder oder Frauen genommen, sodass Randulf als der einzige verbleibende Eiswolf scheint. Die folgenden 2 Jahre verbrachte er auf Reisen durch die kargen, eiskalten Ebenen des Nordens, bei denen er versuchte noch verbleibende Eiswölfe zu finden. Doch seine Suche war erfolglos, sodass er sich mit der Axt seines Vaters und dem Harnisch seines Großvaters auf den Weg in die südlicheren Länder machte. Dabei trainierte er hart um als würdiger Erbe der Eiswölfe in die Geschichte einzugehen. Nach 3 Jahren dann, nun als vollwertiger Mann gereift, erreichte er die Landen Endurias, an deren Wiederaufbau er sich beteiligen wollte und sich aufmachte dort zur Legende zu werden.