Schadall
Schadall ist ein mystisches Wesen aus den Sagen Endurias. Zumeist kommt es in den Berichten des Orden des Eisernen Kreuzes und in den Überlieferungen aus alter Zeit vor.
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Aussehen und Geschaffenheit
Über die Geschaffenheit Schadalls, ja alleine schon ob es sich bei diesem Wesen um eine Gottheit, einen freien Geit oder sonst etwas handelt, ist bisher nicht viel bekannt, vermutlich wird es dies auch nicht mehr werden. Aus Sicht der Meisten Bewohner Endurias jedenfalls, wird Schadall als Gottgleiches Wesen angesehen, auch wenn ihre Lehren nicht alzu weit verbreitet sind.
Credo
Hauptlehre
"Das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Teile"
Die Hauptlehre Schadalls war schon immer ein Verbindung der kleinen Teile dieser Welt zu einer großen Gesamtheit. Denn diese Gesamtheit würde weitaus stärker sein als die Summe ihrer Teile, diese Hauptlehre war es, die auch den Orden dazu veranlasst hatte die einzelnen Teilvölker zu einem großem Komplex zu verbinden.
Nebenlehren
Es besteht eine Vielzahl von Nebenlehren die meist weit weniger verbreitet sind als die Hauptlehre,und sich auch teilweise auf diese beziehen.
Einige sind zum Beispiel:
"Im Kleinsten gibt es noch kleineres" Diese besagt,dass selbst in dem,was unser Geist für total am kleinsten hält in Wirklichkeit noch kleinere Teile stecken, die nur noch nicht erkannt worden sind.
"Erkenne die wundervolle Varianz der Einzelnen, denn jene [Varianz] stärkt das Ganze"
Chroniken
Der Kult um Schadall, geht in seinen Ursprüngen schon auf die alte Zeit zurück. Auf wann genau lässt sich nicht zurückverfolgen, doch die Blütezeit beginnt mit der Errichtung der Stadt Baldoran (dem antiken Baldoran(!)) durch den Orden des eisernen Kreuzes. Ursprünglich war es nicht die Absicht direkt eine Stadt zugründen, sondern ledeiglich einen Ort zuschaffen, an dem ein jeder die Lehren Schadalls leben konnte,unabhängig von seiner Herkunft. Dies mag zwar zu der jetzigen Zeit ehr normal erscheinen doch zu dieser Zeit waren Städte meist nur für bestimmte Rassen oder Glaubensgemeinschaften zugängig.
Mit der Stadt wuchs auch die Glaubensgemeinschaft um Schadall. Doch mit dem Zusammenbruch der Stadt unter dem Ansturm der Elascar gingen die Lehren von Schadall fast völlig verloren und wurden nur noch in einigen versprengten Gruppen weitergelebt. Zumeist in kleinen Gruppen in den Wäldern, nur wenige haben wohl in den Turmstädten im Untergrund exisitiert, da ihre Aufdeckung den Tod der Gläubigen mitsich bringen würde, wurden diese von allen möglichst geheim gehalten.
Mit dem aufkeimen der ersten Widerstände, wurden auch die Lehren innerhalb des Widerstandes bekannt. Allerdings hatten sich die meisten gegen jeglichen Glauben gewandt sodass die Lehren nur auf wenig fruchtbaren Boden fielen.
Erst mit der Errichtung von Neu Baldoran wurde der Glaube wieder weiter verbreitet.
Genauere Aufzeichnungen sind schwer aufzufinden und die meisten noch überbliebenen finden sich vermutlich in den Archiven des Ordens des eisernen Kreuzes. Zwar wurden immer mal wieder welche in privatem Besitz gefunden, doch leider auch um so mehr Fälschungen dieser.
Gläubiger
Die wohl bekanntesten Gläubiger Schadalls sind die Mitglieder des Ordens des eisernen Kreuzes, die bereits seid Jahrtausenden für den Erhalt der Lehren auf der einen und die Möglichkeit diesen folge zuleisten auf der anderen gekämpft haben. Aber auch so manch andere Bürger betet zu Schadall. Die häufigsten Gründe beziehen sich auf den Wunsch, ein Teil des Ganzen zu werden, oder aber zuverstehen, was die kleinsten Teile in einem selbst sind, die einen lenken. Desweiteren wird jedoch auch immer mehr der Brauch gepflegt Schadall bei der Eheschließung -die verbindung zweier (oder teilweise sogar mehrerer) Idividuen zu einem Komplex, um ihre Gunst zubitten.